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Quelle AHR 93 Heft 2
ins deutsche übersetzt von Diana Lüdemann
Die Besitzerin Barbara (Guidebeck) Brewer
Bei Falstaff als Deckrüden konnte man immer
darauf zählen, daß er das Gangwerk, den Stil, den Typ (Silhouette),
die Eleganz und die anatomische Qualität verbesserte. Er vererbte
seinen Körperbau dominant und in jedem Wurf schlugen die Welpen mehr
nach ihm, egal was sie für eine Mutterhündin hatten. Beim Gangwerk
vermehrte er das Ausgreifen und fügte den berüchtigten Mecca-Dip
hinter den Schultern hinzu.
Substanz. Viele Leute waren der Meinung, daß Falstaff ein
gertenschlanker Hund sei. Nichts war weiter von der Wahrheit entfernt!
Er besaß eine Menge Substanz und Knochenstärke! An die meisten Welpen
hat er sie weitergegeben. Wenn er eine Hündin mit leichter Substanz
deckte, dann war es wahrscheinlicher, daß einige Welpen in diesem Wurf
eine leichte Substanz bekamen. Er brachte einige große Hunde hervor.
Diese Hunde hatten manchmal etwas größere Köpfe. Obgleich sie im Verhältnis
zu ihrer Größe ausgewogen waren, so waren sie größer als ich es
bevorzuge. Wenn seine Zuchtpartnerin einen wunderschönen Kopf besaß,
bekamen 99% im Wurf ebenfalls einen wunderschönen Kopf. Wenn die Hündin
einen schlichten Kopf hatte, kamen 90% mit einem wundervollen Kopf
heraus.
Abhängig von der Blutlinie der Hündin, konnte Falstaff für ein dünnes
Haarkleid dominant vererben, nicht so spärlich, als daß es das
Ausstellen verhindern würde, aber eventuell spärlicher als es der Züchter
gern hätte.
Falstaff zeugte sehr langsam reifende Welpen, sehr viele wirkten bis zum
Alter von 14 Monaten oder darüber hinaus sehr gewöhnlich und
schlacksig, bevor sie ihre wahren, „herrlichen“ Merkmale zeigten.
Deshalb sind wahrscheinlich viele Welpen eher als Familienhunde
abgegeben als an Ausstellerhände vermittelt worden.
So, wie wir „Hap“ kannten, war er ein aggressiver Hund und brachte
aggressive Welpen hervor, die liebend gerne alles und nichts verbellten.
Ich bin oft gefragt worden, warum ich den Leuten dies nicht vor dem
Decken ihrer Hündin gesagt habe. Doch ich war daran gewöhnt. „Haps“
Kinder liebten das Bellen!
Hap prägte seine Welpen mit seiner Erscheinung. Es war leicht für
mich, Haps Kinder, Enkel und Urenkel wiederzuerkennen, ob ich sie nun in
einer Zeitschrift oder in persona sah. Sah ich sie leibhaftig vor
mir, erhielt ich den zusätzlichen Bonus, „dieses“ Gangwerk zu
sehen.
Während der neun Jahre seiner Decklaufbahn zeugte Falstaff 425 Welpen
aus 62 Würfen.
Vielen Dank an Jerri Cumberland und Carol Ness für ihre Mitarbeit an
diesem Artikel.
Karen Martin: Zuvenda
Ein flüchtiger Blick genügte gewöhnlich, um
Falstaffs Junghunde bei jeder beliebigen Hundeausstellung aus zu machen.
Neben einer hochläufigen und ziemlichen eleganten Erscheinung stach ein
gewisses Merkmal ihres Gangwerks hervor, das zu dieser Zeit in der Rasse
außergewöhnlich war. Selbst wenn man seine Welpen in ihrem
schwierigsten, linkischsten Entwicklungsstadium begutachtete, war etwas
von dem „Schweben“ offenkundig und ließ eine vielversprechend Art
im Gang durchblicken. Nicht alle lernten sein bodendeckendes Gangwerk,
aber selten ließ eines seiner Kinder in seinem Gangwerk nicht
wenigstens etwas von der Begabung und dem Ausdruck erkennen.
Ein kurzer Blick auf Falstaffs Schritt im richtigen Augenblick ließ
einem das Herz stehen bleiben; und hinter diesem Element war ich her,
als ich mit ihm züchtete - und genau dies war der rote Faden, an den
ich innerhalb jeder folgenden Verpaarung anzuschließen versuchte. Ich
bin überzeugt, daß er an mindestens einen Welpen pro Wurf diesen
Gangwerkfaktor dominant weiter vererbte; und seine übrig bleibenden
Welpen waren besser als die Auswahl in den meisten anderen.
Falstaff ermöglichte mir eine Menge Freude an dem Afghanischen Windhund
mit einem Zuchtprogramm, das sich rund um das dreht, woran ich am
meisten glaube - den Hund in der Bewegung.
Die Jorogz‘/Falstaff-Verbindung von John
Roger Morton
Einige Leute riefen mich an und baten, über
Mecca’s Falstaff zu schreiben. Hier ist’s.
Es ist eine lange Geschichte. Meine Erinnerungen an Falstaff sind
insofern von denen anderer ungewöhnlich, weil ich Falstaff niemals in
Fleisch und Blut gesehen habe. Aber ich brauchte es auch nicht ... ich
sah seinen Nachwuchs.
Seit über 25 Jahren nun habe ich Afghanen vorgeführt und gezüchtet.
In der ersten Jahren begann ich mit ein paar Patrician-Hündinnen und
kreuzte wenige Rüden mit überwiegend Akaba über Esfahan, Akaba,
Coastwind und Dynasty ein. Aus diesen Kreungen führte ich einige
wundervolle Hunde zum Championat, aber kam nicht zu der Erscheinung, die
sich in meinem Geist als das eingeprägt hatte, was ich in meiner
Zuchtlinie erreichen wollte. Es war ein Glück, dass ich diese
Vorstellung früh entwickelte, und bis zu dem heutigen Tag bin ich
niemals davon abgewichen. Ich bin überzeugt, daß meine Hunde deswegen
an ihrem charakteristischen Gangwerk, Erscheinung und Typ erkannt werden
können und bei den Züchtern auf der ganzen Welt als Jorogz‘ bekannt
sind.
Ich züchte nicht mit dem populären Hund oder großen Sieger, da
es mir persönlich nichts ausmacht, ob andere Personen einen Hund als
gut wahrnehmen – meine eigene Meinung zählt. Ich rufe mich nicht als
allwissenden Afghanenpapst aus, zu dem sich andere Züchter erklärt
haben; ich tue bloß das, was ich aus meiner eigenen Sicht für richtig
halte. Ich beurteile meine eigenen Hunde sowohl im Hinterhof als auch im
Ring auf diesem Wege. Ich bewerte den Hund und sein Gangwerk – nichts
anderes ist wichtig: nicht die Farbe des Hundes, der Besitzer, der Vorführer,
noch der Einfluß und das Geld hinter dem Hund. Ich züchte mit dem und
baue auf dem auf, was ich für die besten verfügbaren Hunde halte.
Vor 25 Jahren hatte ich wundervolle Hunde. Wunderschöne Hunde, die mit
einem [bumbling?] Besitzer-Vorführer gewannen; wunderschöne Hunde, die
gepflegt, vorgeführt und geliebt wurden aber dennoch nicht ganz genau
dem entsprachen, was mein geistiges Auge als harmonische Entsprechung
meiner vorgefaßten Vorstellung empfand. Denke daran, daß man sein
Vorstellungsbild für irgendeine Zielsetzung – Hunde, Beruf, persönliches
Glück – nicht wechselt, sofern es zunächst richtig war. Ich stützte
mein Vorstellungsbild auf meine Standardinterpretation, und seither
haben meine Hunde Generation für Generation ihre Erscheinung im Rahmen
ihrer selbst beibehalten.
Aufgewachsen im Mittelwesten und als naiver [homeboy?]
wagte ich mich 1972 auf zwei der größten amerikanischen Ausstellungen
und konnte viele der Westküstenhunde sehen, einschließlich der meisten
Top-Sieger und einflußreichen Hunde der Vergangenheit. Ich habe noch
rund zweihundert Dias, die ich bei diesen Ausstellungen von den damals
aktuellen Größen und Veteranen aufgenommen habe.
Ich sah Hunderte von Hunden bei diesen Ausstellungen, aber ein einzelner
Hund ragte heraus – dieser 12 Monate alte Junghund strahlte eine
ziemlich urzeitliche Qualität aus, aus ihm strömte eine athletische
Qualität in Gesamterscheinung und Gangwerk, die sehr viele Vorzüge
meines überzeugten Vorstellungsbildes vom Afghanen umfaßte. Ich
erkannte an diesem einen Hund Rassemerkmale, die meine eigenen Augen
zuvor nie erblickt haben, aber von denen ich wußte, daß ich sie in
meinen Hunden haben wollte.
Ich machte ein Foto von diesem aufregenden, langbeinigen, athletischen,
maskulinen, natürlich behaarten, sich frei bewegenden Junghund, der
sich als Am.Ch. Cadburyhill Vida Blue herausstellte. Dieser Junge war
nach Am.Ch. Mecca’s Falstaff aus einer Am.Ch. Infashia of
Grandeur-Tochter – und seine Erscheinung war Falstaff.
Unmittelbar nach meiner Heimfahrt nach Kansas City konzentrierte ich
mich mit meinen Bemühungen darauf, Falstaff aufzustöbern, für den
wenig Werbung gemacht wurde. Barbara Guidebeck besaß Falstaff und
erlaubte mir zu meiner Unterstützung, ihn nach dem „jetzt züchten
– monatlich bezahlen“-Verfahren zu benutze. Als Lehrer ist Geld
immer ein Abschreckungsmittel, niemals ein Verbrauchsgut.
Mein erster Wurf nach Falstaff fiel aus einer
Am.Ch. Akaba Indigo Blue-Tochter. Mein eigener Verständnismangel
verschuldete, daß ich nichts aus dem Wurf machte. Bis zu diesem Punkt
meiner Zuchtlaufbahn waren meine Welpen dick, pelzig und vorhersehbar
gewesen. Dieser Wurf war anders – eine Verschiedenheit, die ich zu
dieser Zeit nicht verstand. Inzwischen kenne ich die Bedeutung.
Besucher, einschließlich Richter, Züchter und Freunde, sahen sich
diesen windhundhaften, natürlich behaarten, knochigen Wurf an und
nickten NICHT zustimmend – sie gaben mir medizinische Ratschläge.
„Füttere sie mehr, setze Calzium hinzu, gib ihnen Knochenmehl...“
Tue dies, tue das, „vor allem ENTWURME sie...“. Ich entwurmte und
entwurmte, und fütterte und fütterte. Das Aussehen blieb dasselbe, und
da ich nicht vertraut mit dem war, was ich hatte, und wußte, daß sie
allen meinen vorherigen Würfen nicht ähnlich waren, plazierte ich sie
als Familienhunde. Ein Jahr später sah ich einige, und sie waren
fabelhaft. Ich hatte mich in meiner eigenen Schlinge gefangen!
Ich züchtete erneut mit Falstaff und sandte meine Am.Ch. Shangrila
Pharaoh Gandharra-Tochter, Jaffna’s Rachel, zu ihm. Aus Rachel nach
Falstaff erhielt ich die Grundlage für alle späteren Jorogz‘ Züchtungen,
und ich bin niemals davon abgekommen. Falstaff war in der Lage, in
diesem Nachwuchs die Exquisitheit von Gandharra heraus zu bringen, und
ermöglichte mir, die Beinlänge, den Typ, das Gangwerk, die athletische
Fähigkeit und die Präsenz zu gewinnen, die Falstaff an seinen
Nachwuchs weiter gab.
Meiner Meinung nach macht einen ausgezeichneten Deckrüden seine
genetische Dominanz aus und verändert die Erscheinung jeder Hündin,
die er deckt. Falstaff hatte dieses Kaliber. Ich glaube, daß er der
herausragendste positive Zuchtrüde in der Rassegeschichte war. Es ist
mir gleich, wer die meisten Champions zeugte – ich bestimme die
Bedeutung eines Zuchtrüden nach seiner Fähigkeit, eine ganze Rasse zum
Bessereren zu beeinflussen, und Falstaff erfüllte dies. Falstaffs
Nachwuchs wurde überwiegend von Züchtern und Besitzern zum Championat
geführt, von denen viele, wie ich, keine bekannten Gesichter besaßen.
(Rückblickend auf damals waren gewisse Vorführer mit gewissen Zwingern
und Zuchthunden verbündet, und ich empfand, daß viele mittelmäßige
und durchschnittliche Hunde Champions wurden, die es ansonsten nicht
geworden wären, oder nicht hätten werden sollen.)
Ein anderer Hinweis auf einen großen Rüden ist nicht nur seine
Vererbungsfähigkeit, sondern die Vererbungskraft seines Nachwuchses.
Die Legende von Falstaff lebt gegenwärtig in praktisch allen
Ahnentafeln der hervorragenden Hunde, Linien usw. überall in den USA
und auf in der Welt fort. Man beachte, daß viele der einstigen großen
Deckrüde keinen sehr bedeutenden Anteil in den Ahnentafeln der
aktuellen Hunde ausmachen – sie mögen hinter ihnen stehen, aber nicht
in der Anzahl und Bedeutung, die sie bezogen auf die Anzahl des von
ihnen gezeugten Nachwuchses, ihrer Top-Ausstellungskarriere, der teuren
Werbekampagne, der Anstrengung, Rekorde zu brechen, usw. tragen könnten.
Meine Überzeugung in Falstaff leitete mein Zuchtprogramm. Während
andere mit anderen Top-Siegern züchteten, verwendete ich Falstaff. Und
ich bin auf ewig dankbar für die Unermeßlichkeit und Bedeutung, die
Falstaff meiner Vergangenheit und Gegenwart bot.
Jaffna’s Rachel und Falstaff brachten Am.Ch. Jorogz‘ Sweet-Tart
(Gruppensieger), Int.Am.Ch. Jorogz‘ Tantharra, Am.Ch. Jorogz‘ Tar
Devil, Am.Ch. Joogz‘ Sweet Dreams und Am.Ch. Jorogz‘ Sweet Surrender
hervor.
Akaba’s Andrami Kachina nach Falstaff brachte Am.Ch. Jorogz‘ Sweet
Violet, Am.Ch. Jorogz‘ April Violet und Franz.Ch. Jorogz‘ Spring
Violet.
Ebenfalls deckte ich vier Mal Am.Ch. Jorogz‘ Domino Dolly mit Falstaff,
ohne daß sie jemals aufnahm. Nicht ich wählte, von wem Dolly Welpen
bekam – sie tat es! Des Seltsamen nicht genug deckte ich sie ohne Glück
mit dem Falstaff-Sohn Am.Ch. Abashagh Mahabharata, ebenfalls erfolglos
mit meinem doppelten Falstaff-Großenkel Am.Ch. Jorogz‘ Sweet Cheeks.
Ungefähr 12 Jahre alt, zwei Wochen nach dem Ende ihrer Läufigkeit und
mit keinen Hinweisen mehr darauf, erlaubte Dolly Tantharra, sie zu
decken und gebar, zu meiner Bestürzung, einen Welpen – Int.Belg.,
Franz.Ch. Jorogz‘ Domino Dollar Bill.
Mit Falstaff im Gedächtnis und in dem Versuch,
meine Ahnentafeln zu verengen, kombinierte ich die Falstaff-Tochter
Am.Ch. Jorogz‘ Sweet-Tart mit dem Falstaff-Sohn Am.Ch. Chubel’s Khan
Khedive (einem meiner Favoriten aller Zeiten) und erhielt einen enorm
bedeutsamen Wurf – eine von drei Kombinationen, die ich für die
wichtigsten der Jorogz‘-Hunde halte. Bisher wählte ich, wenn ich mit
Falstaff züchtete, eine Hündin, die ihn ergänzte: einen Outcross mit
Haar, Substanz usw. und einer Ahnentafel, die ich fortführen wollte.
Meine Würfe nach Falstaff waren sogar innerhalb der Würfe zu
verschieden. Ich hatte exakt das Beabsichtigte erhalten, aber die
Vielfalt innerhalb der Würfe war beträchtlich. Ich wollte das
Erreichte behalten und ein Tier züchten, das genetisch auf Falstaff
dominant vererbte und die Vielfalt ausschloß, die ich unmittelbar aus
Falstaff erhielt. Ich wollte meine Ahnentafeln rein bekommen – und züchtete
rein. Ich meine, daß ich dieses Ziel erreicht habe.
Die Leute können meine Hunde mögen oder nicht – das ist nicht
wichtig – aber sie wissen ziemlich genau, was sie bekommen werden,
wenn sie sich entscheiden, einen zu verwenden.
Khan Khedive war ein unglaublicher Hund – massive Knochensubstanz, ein
wahrhaftiges Gangwerk, perfekt gewinkelt mit ausgeprägter Oberlinie,
Kruppe usw. Ich versuchte ihn zu kaufen und züchtete später mit ihm.
Viele Leute liebten sein wundervolles Gangwerk und seinen verfeinerten
Bruder Am.Ch. Chubel’s Iron Crackerjack, aber ich liebte Khan Khedive.
Sweet-Tart brachte nach Khan Khedive: Am.Ch. Jorogz‘ Sweet Cheeks,
SBIS Am.Ch. Jorogz‘ Sweet-Heart, Am.Ch. Jorogz‘ Sweet Pizazz, BIS
Am.Ch. Jorogz‘ Jandona Lastin‘ Impresun, Jorogz‘ Sweet Freedom
(Europa) und Jorogz‘ Sweet ‘N Sane Chubel (Champion-Nachwuchs).
Sweet-Heart ist die beste Hündin, die ich jemals gezüchtet habe, und
ihr Bruder ähnelt am meisten Falstaff – obgleich in mir wichtigen
Bereichen verbessert. Sweet Cheeks erzeugte innerhalb eines Wurfes äußerst
konsequent einen Falstaff-Typ. Ich glaube, daß Sweet Cheeks und
Sweet-Heart zwei der anatomisch korrektesten Afghanen meiner Zucht waren
und immer zwei der besten Vererber bleiben.
Sweet-Heart (doppelte Falstaff-Enkelin) wurde daraufhin mit ihrem Onkel
Am.Ch. Jorogz‘ Tar Devil (Falstaff x Rachel) verpaart, um die Linie
weiter zu verengen und zu festigen. Diese Kombination ergab SBIS Am.Ch.
Jorogz‘ Heartbreaker (Killer) mit der Inzucht-Fähigkeit, das beste
aus der Hündin heraus zu holen und stets das Gangwerk zu verbessern.
Heartbreaker repräsentiert eine der am intensivsten auf Falstaff gezüchteten
Linien. Obwohl Killer anatomisch seiner Mutter ähnelte, besaß und
vererbte er die muskulöse, breite und kräftig behaarte Front von Tar
Devil über Khan Khedive bis einschließlich Rachel und Am.Ch.
Chubel’s Madrona.
Wie könnte ich über Falstaff sprechen, ohne
seine Bedeutung innerhalb meiner Linie zu zeigen? Ich glaube nicht, daß
irgendein anderer Mecca-Hund Falstaffs Erscheinung hervor brachte,
ebenso wie Gandharra wie kein anderer Hund aus seiner Kombination
vererbte. Falstaff wandelte das Aussehen des Afghanen vor zwanzig
Jahren, und ich glaube, daß ein Wiederaufleben eines neuen „Falstaff“
gegenwärtig benötigt wird, wie es vor zwanzig Jahren benötigt worden
war. Ich bin der Meinung, daß viele Hunde heutzutage die Beinlänge,
die Eleganz und die athletischen Qualitäten verloren haben, die so
wichtig für den Afghanen sind, und die natürliche Bemuskelung und
Windhundhaftigkeit, die für die Erhaltung des Rassetyps notwendig sind.
Danke, Falstaff und Barbara, für die Verkörperung meiner Vorstellung.
Danke, Falstaff, für deinen Beitrag zur Afghanenwelt, der die
Ahnentafeln vieler heutigen Sieger dominiert. Danke, Falstaff, daß du
mir Sweet-Heart, Sweet Cheeks und Heartbreaker geschenkt hast. Jeden
Tag, wenn ich Sweet Cheeks sehe, weiß ich, daß ich dich sehe, und du
hast mir einen Teil deiner selbst gegeben – den besten Teil von dir.
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